Sehr geehrte Anwenderin, sehr geehrter Anwender!

Da wir stndig MAXIDAT weiterentwickeln und leider nicht jede Woche ein neues
Handbuch drucken knnen, folgen hier die nderungen, die nicht in Ihrer
MAXIDAT-Beschreibung enthalten sind:



1) AUTOMATISCHE WAHL VON TELEFONNUMMERN PER MODEM

Ein 'Modem' (Modulator-Demodulator) ist ein Kstchen, da Sie mit dem
Computer und einer Telefonsteckdose verbinden mssen. Hiermit knnen
Sie Daten zwischen Computern per Telefonleitung austauschen oder auch
'Faxe' senden und empfangen. Solche Modems kosten zwischen 99.- und
1500.- DM und leisten fr das Geld unterschiedlich viel. Allen gemein-
sam ist, da diese auch whlen knnen.

Haben Sie in MAXIDAT auch Telefonnummern eingegeben, so kann das Modem
diese Nummern direkt anwhlen. Im Pop-Up-Men des Datensatz-Fensters
werden mittels "Modem-Einstellungen" die ntigen Kommunikationsparameter
eingestellt, wobei hier vom gebruchlichen 'Hayes-Befehlsstandart' aus-
gegangen wird (<CR> wird mittels 'Control m' erreicht):

  * Modem-Reset 'ATZ<CR>~'
    Das Zeichen '~' bedeutet hierbei, da eine Pause von einer Sekunde
    eingelegt wird, was in der Regel notwendig ist.

  * Verbindung herstellen 'ATD#;<CR>'
    Das Zeichen '#' besagt, da hier die eigentliche Rufnummer eingefgt
    werden soll.

  * Verbindung beenden 'ATH<CR>'
    Hiermit wird dem Modem gesagt, da es auflegen soll, damit Sie z.B.
    telefonieren knnen.

  * Datenfeld
    Klicken Sie mit der Maus in das schattierte Feld. Sie knnen nun
    das Datenfeld auswhlen, aus dem die Rufnummer entnommen werden soll.

Da die Daten an die serielle Schnittstelle gesendet werden, sollten Sie
im "Kontrollfeld-Accecory" von Atari die ntigen Schnittstellenparameter
eingeben.
Das Handbuch zu Ihrem Modem gibt Ihnen nhere Auskunft ber die ntigen
bzw. mglichen Befehle.

Mittels "Modem-Whlen" wird als erstes die Befehlsfolge 'Modem-Reset'
an das Modem gesendet. Danach wird die 'Verbindung hergestellt', wobei
aus dem jeweiligen Datenfeld nur die Zahlen (0..9) bermittelt werden.
Sie knnen also beliebige Trennungen in der Rufnummer eingeben (z.B.
'0631-51383'). Nun erscheint eine Hinweismeldung auf dem Bildschirm.
Sie mssen den Telefonhrer abheben, anschlieend eine geraume Zeit
warten und dann die Hinweismeldung verlassen. Wurde eine Befehlsfolge
in 'Verbindung beenden' eingegeben, so wird diese an das Modem gesendet.
Wenn ein Besetztzeichen im Telefon zu hren ist, so whlen Sie nach einer
kurzen Pause noch mal. Ansonsten knnen Sie mit Ihrem Gesprchspartner
wie gewohnt telefonieren.

Anmerkung: Die Befehlsfolge 'Verbindung beenden' teilt dem Modem mit,
           da dieses auflegen soll. Wenn davor der Telefonhrer ab-
           genommen wurde, so kann wie gewohnt telefoniert werden.

           Leider hat die Erfahrung gezeigt, da man die Mglichkeit des
           Whlens nicht mit jedem Modem nutzen kann. Versuchen Sie es
           bitte selbst aus.



2) RECHNEN MIT DEM FELDTYP 'DATUM' [5.12.94]

Analog zu den beschriebenen Rechenmglichkeiten mit Zahlen und Zeiten sind
auch folgende mglich:

- Ermittlung der Differenz in Tagen zwischen zwei Datumsangaben:
  'Diff'='Datum2'-'Datum1'
- Ermittlung eines Zahlungszieles ('zahlbar innerhalb 14 Tagen'):
  'Datum_Z'='Datum_B'+14               (Zahlungsziel, Bestelldatum)

Folgendes ist nicht mglich:
  'Alter'='Heute'-'Geb.-Dat'           (alles Feldtyp 'Datum')
Das Alter kann nur in Tagen ermittelt werden (siehe oben) und das Ziel mu
ein Feld des Types 'Zahl' sein.

Geben Sie einfach diese zwei Rechenformeln in der Dialogbox "Rechnen" ein.
Wichtig ist, da in "Feldtyp ndern" das Feld 'Diff' eine 'Zahl' und die
anderen vier Feldnamen ein 'Datum' sind.

Anmerkung: MAXIDAT arbeitet intern mit einer Abwandlung des julianischen
Kalenders. Der '01.03.0000' ist der erste mgliche Tag fr MAXIDAT.



3) PLAZIERUNG VON DATENFELDERN [4.1.95]

a) Manuelle Plazierung
In der Dialogbox "Feldtyp festlegen - Optionen" (Handbuch, S. 122) kann jedem
Datenfeld die x- und y-Position sowie die Breite in Zeichen zugeordnet
werden.

Die Mindest- und Maximalgren:

   Breite des Feldnamens: 0..8
   Breite des Feldinhaltes: 1..254
   X-Position: 0..Breite der Datensatzmaske
   Y-Position: 0..Anzahl der Datenfelder


b) Plazierung per Maus
Im Men "Optionen" kann mittels des Kommandos "Maske ndern" in die Masken-
bearbeitung geschaltet werden.

Sie knnen nun per Maus Datenfelder verschieben und die Breite des Feldnamens
sowie des Feldinhaltes ndern.

Whrend der Maskenbearbeitung kann im Pop-Up-Men des Datensatzfensters
(rechte Maustaste ber dem Datensatzfenster drcken) die Hintergrundfarbe,
das Hintergrundmuster und die Breite des Datensatzfenster gewhlt werden.

Auerdem ist es mglich maximal 40 beliebige Texte mittels 'Text einfgen'
(Pop-up-Men) in die Datensatzmaske zu integrieren. Solche Texte knnen Sie,
entsprechend den Datenfeldern, mit der Maus frei plazieren. Durch einen
Doppelklick auf ein Textfeld knnen Sie dieses in der Darstellung beeinflussen.

Abgeschlossen wird die Maskenbearbeitung durch erneute Anwahl von "Maske
ndern".

Anmerkung:
Sie sollten die Datenfeldpositionen nur beim Neuanlegen einer Datenbank
ndern, da nur hierbei die Felder nach ihrer Position sortiert werden.

Werden die Positionen bei bestehenden Datenbanken gendert, so springt der
Cursor bei der Eingabe/nderung eines Datensatzes evtl. wild herum. Und zwar
in der Reihenfolge, in der die Datenfelder ursprnglich angelegt wurden.



4) DATENSATZFENSTER [20.2.95, 11.12.95, 19.1.97]

Das Datensatzfenster ist mittels des 'SIZERS' auch in der Breite variabel.
Da zum Scrollen der horizontale Rollbalken notwendig ist, wurde ein
weiterer Rollbalken im Kopf des Datensatzfensters eingebunden, der zum
Blttern der Datenstze dient.

Mit den Cursortasten rechts und links wird nun innerhalb des Datensatz-
fensters gescrollt. Zum Blttern von Datenstzen benutzen Sie bitte die
Tasten '+' und '-'. Wird zustzlich die 'Alternate' - Taste gedrckt, so
gelangen Sie an den letzten bzw. ersten ausgebbaren Datensatz.



5) AUSGABEFORMAT

a) Die Dialogbox  [15.1.95]
Im Ausgabeformat-Dialog ist neben einem <Abbruch> - Knopf die Mglichkeit
zur automatischen Erstellung eines einfachen Ausgaformates hinzugekommen.

Es wird ein Ausgabeformat unter dem in der Dialogbox selektierten Dateinamen
automatisch erstellt, wobei mittels

<Datenfelder untereinander>
alle Datenfelder mit den Feldnamen untereinander geschrieben werden

<Wie Datensatzfenster>
die Datenfelder so wie im Datensatzfenster plaziert werden

Fr einfache Zwecke sind diese zwei Funktionen sicherlich ausreichend, jedoch
sollten Sie sich mit den Mglichkeiten, die im Handbuch beschrieben sind,
bei weiteren Wnschen vertraut machen.

b) Neuer Platzhalter [V. 5.22, 13.3.96]
Mittels des Steuerbefehles '/frage"text"' wird whrend dem Drucken der Benutzer
aufgefordert einen Text einzugeben, der gedruckt werden soll.

Der neue Befehl wird analog zu den im Handbuch beschriebenen im Ausgabeformat
eingegeben, wobei statt <text> ein beliebiger Text einzugeben ist (max. 30
Zeichen lang). Wird whrend dem Drucken der Steuerbefehl aufgefunden, so
erscheint eine Dialogbox, wo der zu druckende Text einzugeben ist. Damit Sie
(bei Verwendung von mehreren '/frage"text"' - Steuerbefehlen) die bersicht
behalten, was einzugeben ist, erscheint in der Dialogbox der zuvor im
Ausgabeformat eingegebene Text.



6) FUNKTIONSTASTEN [21.1.95]

Die Dialogbox zur nderung der Funktionstasten kann auch mit der Taste
<Alternate o> aufgerufen werden.



7) GEBURTSTAGSWARNER

Die Dokumentation finden Sie in der Datei 'GEB_LIST.INF' (im AUTO-Ordner)



8) TOS 1.0

Bei Verwendung von TOS 1.0 knnen die Icons des MAXIDAT-Desktops sowie
die Pop-Up-Mens nur nach mehrmaligem Versuch aktiviert werden. Das liegt
daran, da TOS 1.0 sehr viele Fehler beinhaltet. Es ist sinnvoll den
Computer durch TOS 2.06 oder dem MagiC-Betriebssystem zu erweitern.



9) DRUCKERANPASSUNG

Bei 'Druckerschnittstelle' ist <QFax> nicht anwhlbar, da keine entsprechende
Funktion implementiert ist und das Programm QFAx seit einziger Zeit nicht
mehr gepflegt wird.



10) TABELLENDARSTELLUNG

a) Zeichensatzgre

Die im Handbuch auf Seite 98 beschriebenen Funktionen zur Zeichengren-
nderung wurden durch die Dialogbox "Zeichensatz" (siehe Handbuch Seite 125
ff) ersetzt.

Wenn das Tabellenfenster aktiv ist (also oben liegt), so wird die Schrift-
gre- und Art fr die Tabellendarstellung auf dem Bildschirm beeinflut und
ansonsten die des Datensatz- und Zeichentabellenfensters.

b) Doppelklick [3.10.95]

Mittels Doppelklick auf eine Zeile der Tabellendarstellung wird, wie im
Handbuch beschrieben, der gewhlte Datensatz im Datensatzfenster angezeigt.
Neu ist nun, da bei gedrckter <Control> - Taste das Tabellenfenster
gleichzeitig geschlossen wird.



11) EXPORT

a) dBASE III [16.8.95]
Auf vielfachen Wunsch kann nun auch in diesem Format exportiert werden. Doch
so einfach sich dieser 'Standard' auch anhrt, so gibt es doch einiges zu
beachten:

- Das dBASE III-Format ist - im Gegensatz zu MAXIDAT - nicht komprimiert,
  weshalb eine Datenbank in diesem Format zum Teil ein Vielfaches (bis zu 50
  fach) des Platzes bentigt, wie mit MAXIDAT blich.

- Viele Datenbankprogramme verlangen, da jedes Datenfeld einen anderen
  Feldnamen aufweist. Deshalb sollten Sie in MAXIDAT mittels "Feldtyp ndern"
  genau das machen. Auerdem sind ausschlielich Grobuchstaben erlaubt.
  Zahlen oder sonstige Zeichen (Umlaute, etc) sollten im Feldnamen vermieden
  werden.

  Um den Feldern automatisch einen korrekten Namen zuzuweisen, sollten Sie
  im Exportdialog im dBase Feld 'Ja' aktivieren. Hierdurch werden die
  Feldnamen von 'FELD_0001' bis 'FELD_ENDE' durchnumeriert.

- Zahlenfelder drfen max. 20 Zeichen enthalten, weshalb MAXIDAT-Zahlenfelder
  mit mehr Stellen im Feldtyp 'TEXT' exportiert werden.

- Da beim Export der "Filter" beachtet wird, werden Datenstze, die nicht
  durch ihn gelangen, als 'gelscht' im dBASE III - Format markiert. Da sie
  jedoch physikalisch in der Datenbank vorhanden sind, knnen sie mit
  entsprechenden Befehlen wieder lesbar gemacht werden (siehe Handbuch des
  Programmes, mit dem importiert wird).

Nicht verschwiegen sollen hier die Vorteile gegenber dem ASCII-Export:
Die Feldnamen und die Feldspezifikationen werden in den meisten Fllen
bernommen. Auerdem stellt dieses Format im DOS/Windows - Bereich einen
Standard dar.

c) Atari Portfolio [11.6.96]
Die aktuelle Datenbank wird in diesem Format exportiert, wobei der 'Filter'
beachtet wird.



12) ORDNERNAMEN [16.8.95]

Aus technischen Grnden (ISO-Norm von CD's) wurden die Endungen aller
Maxidat-Ordner und der Beispieldateien entfernt. Dies gilt jedoch noch
nicht fr den Ordner "HILFSDAT.MAX".



13) IMPORT [V. 5.11]

a) dBase III - Format [23.10.95]
Im Import-Dialog ist Punkt (d) hinzugekommen, mit dem sich dBase III -
Datenbanken importieren lassen, die im PC-Bereich stark verbreitet sind.

Im Gegensatz zu den anderen Importmglichketen wird die Datenbank nicht
hinzugeladen. Es wird zuerst die im Arbeitsspeicher befindliche Datenbank
(nach einer Sicherheitsabfrage) gelscht und danach die dBase III -
Datenbank geladen.

Da MAXIDAT max. 8 Zeichen pro Feldnamen erlaubt, wird der Rest
abgeschnitten.

Die dBase III - Datenbank wird beim Importieren automatisch komprimiert,
indem die Leerzeichen am Ende eines jeden Datenfeldes gelscht werden.
Deswegen ist die importierte Datenbank i.d.R. wesentlich krzer als das
Original.

b) Standard-Exportdatei (ASCII) [3.11.95]
Hier wird der Feldtrenner mittels der zwei Pfeil-Knpfe festgelegt. So ist
es mglich auch Zeichen zu whlen, die nicht direkt per Tastatur erreichbar
sind.

c) Atari Portfolio [11.6.96]
Daten von diesem PC-kompatiblen Rechner knnen direkt importiert werden.
Achten Sie darauf, da die aktuelle Datenbank beim Import gengend Daten-
felder aufweist und das die Datenfelder gengend breit sind.



14) DATENFELDER [5.2]

Ein Datenfeld darf bis zu 254 Zeichen lang sein und es sind bis max. 255
Datenfelder pro Datensatz erlaubt.



15) SHUTDOWN [5.21]

Maxidat untersttzt den Shutdown-Mechanismus von MagiC4 (siehe Handbuch).
Erhlt Maxidat solch eine Meldung (die leider derzeit nicht immer erkannt
wird, z.B. in Dialogboxen), so beendet sich Maxidat sofort. Wurde die im
Arbeitsspeicher befindliche Datenbank gendert, so werden Sie aufgefordert
zu entscheiden, ob die nderungen gesichert werden sollen.



16) PROGRAMM-ICON [5.21]

Die Datei 'MAXIDATI.RSC' im Ordner 'HILFSDAT.MAX' enthlt das Maxidat-
Programm-Icon. Bitte lesen Sie Ihre Betriebssystemdokumentation durch um
das Icon in Ihr System zu integrieren.



17) GLOBALE PARAMETER [5.24]

Neu hinzugekommen ist der Punkt 'Bilder mglichst gro anzeigen', womit
bestimmt werden kann, ob beim Blttern durch die Bilder (mittels +/-)
diese mglichst gro dargestellt werden sollen. Die x- und y- Position
wird hierbei jedoch nicht verndert. Bei Bedarf knnen Sie das Bild ja in
die linke obere Ecke positionieren.



18) DESKTOP-AUSSEHEN [5.24]

Mittels des Pop-Up-Men des Desktops (rechte Maustaste an einer freien
Stelle des MAXIDAT-Desktops drcken) kann die Hintergrundfarbe und das
Hintergrundmuster gewhlt werden.



19) ZEICHENTABELLE [5.24]

Fr das Zeichentabellenfenster kann mittels 'Zeichensatz' (siehe
Handbuch Seite 125 ff) ein separater Zeichensatz eingestellt werden.



20) FUNKTIONSTASTEN [5.24]

Die im Handbuch beschriebenen Floskeltasten (siehe Seite 24f) beziehen
sich leider nur auf ein einziges Datenfeld. Wollen Sie mit einem
Tastendruck mehrere Datenfelder belegen? So geht's:

Erstellen Sie mit einem Texteditor eine neue Datei, in der die Datenfelder
mit dem Zeichen '|' getrennt sind. Eine Zeile darf hierbei bis zu 1000
Zeichen lang sein, und es sind 10 Zeilen erlaubt. Beispiel:

Sehr geehrte Frau|Cornelia|Retzer|
Sehr geehrter Herr|Alexander|Heinrich|

Innerhalb des Datensatzeditors knnen die so erstellten Texte mittels der
Funktionstasten (bei gleichzeitig gedrckter Control-Taste) in die
Datenfelder kopiert werden.

Wichtig ist hierbei der Dateiname dieser Textdatei: Er mu so lauten wie
die zugehrige ADR-Datei und sich im selben Verzeichnis der Festplatte
befinden. Die Datei mu die Endung ADT tragen.



21) GEM-CLIPBOARD [5.3]

Ein (seltener) Fehler wurde behoben.



Alexander Heinrich

